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Zehn Millionen Infizierte, fast zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden mehr oder weniger schwer unter Angststörungen. Ist das nicht verrückt? Wir Leben doch in einem Land der höchsten Komfort- & Sicherheitsstufe.

Zehn Millionen

Manchmal sind es konkrete Ängste:

die Angst, den Job zu verlieren oder die Angst, dass im Rentenalter das Geld nicht reicht. Es sind die Sorgen um die Ausbildung der Kinder oder um die Gesundheit des Ehepartners. Und dann gibt es da noch diese Überlebensangst, die einen in den Griff nimmt, die alles zu bestimmen scheint. Dass auch glaubende Menschen davon nicht verschont sind, ist denen bekannt, die sich therapeutisch darum kümmern.

Hat der Glaube an Gott hier eine Hilfe für uns parat? Könnte ein Leben im Vertrauen auf Jesus Christus helfen? Es lohnt sich sehr, das herauszufinden! Jesus betonte immer wieder, dass unser seelischer Zustand nicht nur durch menschliche Anstrengung stabilisierbar ist. Weder durch moralisches Verhalten noch durch intellektuelle Denkleistungen lässt sich Angst und Furcht restlos beseitigen. Stattdessen rief er die Menschen auf, sich einer anderen Kraft zu öffnen. Denn: „Bei den Menschen ist es unmöglich, aber bei Gott geht so viel mehr!“

Und noch einmal eine andere Zahl:

365

365 mal „Fürchte dich nicht!“

Es ist vielleicht kein Zufall, dass der Zuspruch der Engel an die schwangere Maria, an die Hirten auf dem Feld in der heiligen Nacht, dass der Zuspruch Gottes an so viele Menschen in der Bibel schlicht lautet: „Fürchte dich nicht“. Exakt 365 Mal kommt diese Ermutigung in der Bibel vor. So auch beim Propheten Jesaja im 41. Kapitel (Vers 10).

Dort heißt es: „Fürchte dich nicht, ich bin bei dir!“

Ein Zuspruch mit Signalcharakter.

365 mal eine Dosis Ermutigung für jeden Tag des Kalenderjahres.

Und eine Beruhigung, die ich mir nicht selbst zusprechen kann, sondern mir sagen lassen muss. Es lohnt sich, in der Bibel auf Entdeckungssuche zu gehen. Gehen Sie doch mal mit der Frage an die Bibel: „Wann hat ein Mensch in welcher Situation Gott auf diese Weise zu sich reden gehört?“ Ich verspreche Ihnen: Sie werden erstaunliche biblische Geschichten ganz neu entdecken! Wer sich in die Erzählungen vertieft, spürt, erfährt und erlebt, dass der Zuspruch „Fürchte dich nicht“ bei den Angesprochenen eine beruhigende und kraftvolle Wirkung entfaltet. Lassen Sie sich das auch selbst zurufen.

Fürchte dich nicht. Lass dich nicht von der Angst ums Leben und Überleben beeindrucken!“

Gebet:

Ich will es hören, Ewiger. Mein Leben braucht so sehr diese Ermutigung! Die dumpfe Furcht und Grundangst in mir will ich hinter mir lassen und in deinen weiten Horizont hineinleben. Wirklich, ich sehne mich danach, wie diese Worte aus Deinem Mund ihre Wirkung in mir entfalten.

Pfr. Ulrich Schineis